THEORY OF ELEMENTS - MORE PRESS

Pressestimmen

"Mit "Faces" präsentieren Theory Of Elments ein Album, das von vielen verschiedenen Musikrichtungen geprägt ist. Kenner hören von Fusion-Elementen über Rockballadiges bis hin zu härteren Metalriffs alles heraus. Die Story hinter "Faces" ist mittlerweile fünf Jahre alt. "Faces ist der Abschluss eines musikalischen Konzeptes, wir sind reifer geworden und haben auch neue Ideen, Faces ist sozusagen die letzte Umschlagklappe eines Bucheinbandes", so der Kopf der Band Vincenzo Ferrara. Fans, die das Album Faces zum Anlass nehmen möchten, sich Theory Of Elements live anzusehen, werden nicht nur beeindruckt von der individuellen Charakteristik der einelzelnen Parts der Musiker sein, sondern auch die einzigartige Bühneninszenierung und Interpretation der Songs überwältigend finden."

(Quelle: SOUNDCHECK 12/07)

Wohlgeproggte Rock-Elemente Wer Progressive-Rock mit ausschweifenden Instrumental-Eskapaden verbindet, die dem Hörer in Sachen Konzentration bis zur Erschöpfung alles abverlangen, der wird seine Vorurteile revidieren müssen, denn der selbst finanzierte Silberling "Faces" von Theory Of Elements zeichnet sich neben ausgeklügelten Instrumentalparts gerade durch eine melodiöse Eingängigkeit aus, den Albumtitel kann man also auch im Hinblick auf die vielen Gesichter interpretieren, die man in den Songs an den Tag legt. Auch ein reines Instrumental Stück wie "Shifting Stars" verkommt nicht zum bloßen Selbstzweck, sondern überzeugt mit klaren Strukturen und durchdachten Melodie-Arrangements. Die Wurzeln des Vierers sind durchaus auch im Rock-Repertoire der 1970er Jahre zu finden, man höre nur den wohligen Hammond-Klang im Titeltrack, trotzdem ist "Faces" ein durch und durch zeitgemäßes Album als von nostalgischem Retro Flair geprägt. Hervorgehoben werden muß auf jeden Fall das getragen-gefühlvolle "Starchild" mit seinem klimax-artigen Refrain, der einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf geht. Theory Of Elements sind nicht nur anspruchsvoll was ihre Kompositionen betrifft, sondern obendrein auch noch technisch äußerst versiert, es lohnt sich also "Faces" für € 12,00 (inkl. Versand) per e-mail an merch@theoryofelements.com zu bestellen. Theory Of Elements: "Faces" (Eigenproduktion)

(Quelle: Stephan Treu)

Theory Of Elements aus dem fränkischen Nürnberg stehen für melodischen Prog Metal abseits gängiger Klischees. Die 8 Songs ihrer CD "Faces" zeigen ein breites Inspirationsspektrum, das von Progressive Rock über Hardrock bis Prog Metal reicht und übliche Spielarten nicht einfach übernimmt, sondern einen eigenen Weg findet, sich mit den Mitteln ihrer stilistischen Inspiration auszudrücken. Michael Zerrath (dr, back-voc), Martin Koralewski (key), Mat Weber (b, back-voc) und Enzo Ferrara (g, voc) sind damit authentischer als manche Dream Theater - Nachfolger, die sich ihrer Vorgabe zu sehr fügen. Die Songs haben ausdrucksstarke Kompositionen und sind interessant aufgebaut. Keyboarder Martin Koralewski zeigt ein Faible für witzige, überraschende Sounds, so etwa in "Seen Before", das zu Beginn gar cool klingt. Seine Soli sind eher melancholisch, selten lebhaft, sein Spiel weit mehr als nur Klangtapete. Seine dramatischen und harmonischen Motive sind ein starker Motor der Songs. Enzo Ferrara hat eine kraftvolle Stimme, sehr gut zur vitalen, harten Musik passend. Seine englische Prononcierung hat keinen starken deutschen Touch, er singt locker und kraftvoll. Beeindruckend seine Gitarrensoli, die ein gutes, phantasievolles Gespür für die Variation der Songthemen zeigen. Die Rhythmuscrew ist nicht unbedingt technisch, aber sehr versiert am Werk, komplexe Rhythmusstrukturen locker und heavy zu spielen. Kurz, die Band hat es drauf. Die Texte (im Booklet nachzulesen) reflektieren Gefühle und Erfahrungen, einzig "Starschild", dessen Refrain mir ob seiner Eingängigkeit schnell über ist, hat einen etwas nebulösen Hang zur Fantasy. Besonders gelungen finde ich das epische Instrumental "Shifting Stars". Die knapp 6 Minuten sind rasant, eingängig und komplex, haben gute Soli und ein flottes Ende. Toll gemacht! Theory Of Elements Songs sind nicht überaus hart oder unnahbar komplex. Die Tracks haben eine eingängige, melodische Struktur, ohne zu leicht oder mainstreamig zu klingen. Knifflig komplexe Instrumentalparts hat die Band auch drauf, wenig jedoch im Vergleich zu anderen Progmetal-Bands. Nicht die fricklige Technik-Schiene ist das Gleisbett der Band, sondern die epische, melodische Weite auf komplexer harmonischer Struktur. "Faces" hat einige Parallelen zum Hardrock, so spielt der Gitarrist nicht unentwegt Riffs, sondern melodische Läufe. Das hebt Theory Of Elements einmal mehr vom Progmetal ab. Das kurze "Starchild", an sich ein gutes Stück, hat nach meinem Empfinden einen viel zu stark betonten Refrain, das macht den Song zum potentiellen Hit, der nach seinem Leuchten verglüht und später nicht mehr gehört werden kann, ohne die Ohren zu verbrennen. Das ist jedoch die Ausnahme. Die Gesangslinien der Songs sind nicht zu schlicht und haben nachvollziehbare Auflösungen und Läufe. Tolles Album, und keines, das als Gleiches unter Gleichen zu Tausenden von Progmetal-Soldaten im großen Heer steht, sondern Eigenart pflegt.

(Quelle: www.ragazzi-music.de)

Wir erlauben uns im Zuge dieser Besprechung einen Gang zurück ins abgelaufene Jahr 2007. THEORY OF ELEMENTS heißt die Band, die uns ihre in Eigenproduktion gefertigte und im Studio eingespielte Scheibe "Faces" zur Rezension vorlegt. 8 Songs aus der hauseigenen Schmiede, die fast überwiegend im progressiven Bereich angesiedelt sind, erhalten wir im Jewelcase mit Booklet. Seit 2005 ist die Band auf den Bühnen des Frankenlands unterwegs und bestrebt, nach Größerem zu greifen. Und es gab auch schon musikalische Ausflüge nach Polen. Nun kann man die Einflüsse der großen Heroen wie DREAM THEATER und SPOCK'S BEARD ja nicht einfach weg diskutieren, aber dennoch erkennt man sehr schnell, dass THEORY OF ELEMENTS bemüht sind, ihre ganz eigenen und persönlichen Vorstellungen in der Musik geltend zu machen. Und das gelingt auch über weite Phasen. Mal sind sie knüppelhart, mal sind sie eingängig, melodiös, zart und zerbrechlich. Das alles passt dafür gnadenlos ins Konzept, denn "Faces" ist das angebliche Ende eines 5 Jahre andauernden Findungsprozesses, wobei man sich schon zum jetzigen Zeitpunkt wieder auf einer gemeinsamen Erlebnisreise befindet, um neues Material für einen würdigen Nachfolger einzuspielen. Dabei hat sich das Line-up leicht verändert, auf "Faces" sitzt noch ein gewisser Michael Zerrath an der Bude. Der wurde inzwischen von Stefan Reitzammer ersetzt, wir wissen nichts über die Gründe der Trennung. Die progressiven Einfärbungen schwanken zuweilen zwischen sanft anmutendem, aber verschachteltem Prog-Rock sowie eben typischem Prog-Metal. Hört man sich die drückenden Hammondsounds im Opener Dark Fate an, dann möchte man mutmaßen, dass zumindest der Tastenmann Martin Koralewski auch einen Hang zum bodenständigen Hard Rock der 70er-Jahre hat. Übernimmt das Piano die Regie, dann wird es oftmals sehr eingängig. Das kommt gut rüber, denn hier entfalten sich die Gitarrensoli von Vincenzo Ferrara ganz prächtig. Erfreulich ist, dass die Formation sich äußerst abwechslungsreich zeigt und nicht ständig auf ähnliche Sounds beharrt. Geradezu experimentell startet Seen Before, in dem Ferrara zudem beweisen kann, dass er ein guter Sänger ist. Wir finden mit Starchild etwas zu viel an einfacher Ballade vor, jedenfalls für meinen Geschmack, doch schon mit dem folgenden instrumentalen Shifting Stars wird es wieder interessanter, denn wir hören einen sensationell knarzigen und knurrigen Bass von Matthias Weber. Hin und wieder wird, wie in Titeltrack Faces, recht straight gerockt, was die Musik von THEORY OF ELEMENTS für den einen oder anderen zugänglicher macht, wobei die Band in den Zwischenteilen ohrenscheinlich doch davor zurückscheut, alle melodiösen Schleusen zu öffnen und mit netten Verspieltheiten den Anspruch sofort wieder nach oben schraubt. Die bereits genannten Götter des Prog-Metals DREAM THEATER findet man am deutlichsten in Beautiful Sky, wobei es noch nicht ganz gelingt, in der Gesamtheit der Komposition so zu fesseln wie die Formation aus New York. Das mag auch daran liegen, dass leichte Anleihen an den Neo-Prog zu erkennen sind. In The End bietet zum Abschluss nochmals einen echten Vorgeschmack auf das, was von THEORY OF ELEMENTS noch kommen kann und hoffentlich auch kommen wird. Denn hier steckt enormes Potenzial drin und wir sind schon jetzt gespannt, wie sich dieses Projekt entwickeln wird. "Faces" ist ein anspruchsvolles und gutes Album geworden und als Debüt wirklich mehr als beachtlich.

(Quelle: www.home-of-rock.de)